Mapo Tofu – vegan
Dieses vegane Mapo Tofu bringt die authentische Schärfe aus Sichuan auf den Teller – mit Pilzen statt Hackfleisch, viel Umami und betörendem Sichuan-Pfeffer.
Mapo Tofu ist ein Klassiker aus der chinesischen Provinz Sichuan – bekannt für seine feurige Schärfe und das prickelnde Gefühl von Sichuan-Pfeffer. In dieser veganen Variante ersetzen wir das traditionelle Hackfleisch durch fein gehackte Shiitake-Pilze. Die Pilze bringen nicht nur eine herrlich fleischige Textur, sondern auch reichlich Umami mit.
Das Gericht ist überraschend einfach zubereitet und eignet sich perfekt als Vorspeise oder als Hauptgericht mit etwas Reis. Die Kombination aus fermentierter Chilipaste, Ingwer und Knoblauch erzeugt eine tiefe, komplexe Würze, während der weiche Tofu die Sauce wunderbar aufsaugt. Ein echter Genuss für alle, die es gerne scharf mögen.
Serviere das Mapo Tofu am besten sofort, garniert mit frischen Frühlingszwiebeln und einem Hauch Sesamöl. Mit etwas gedämpftem Reis wird daraus im Handumdrehen eine vollwertige Mahlzeit.
Zutaten für 4 Portionen
Zubereitung
- Den Tofu vorsichtig in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Optional: Die Würfel für 5 Minuten in heißem Wasser ziehen lassen, damit sie fester werden, dann abgießen.
- Die Shiitake-Pilze putzen und sehr fein hacken.
- Das Pflanzenöl in einem Wok oder einer tiefen Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Den gemahlenen Sichuan-Pfeffer kurz anrösten, bis er duftet (ca. 30 Sekunden).
- Die gehackten Pilze hinzufügen und unter Rühren 5–7 Minuten braten, bis sie gebräunt und trocken sind.
- Knoblauch, Ingwer und die weißen Teile der Frühlingszwiebeln zu den Pilzen geben und 1–2 Minuten mitbraten, bis alles aromatisch duftet.
- Die fermentierte Chilipaste einrühren und unter Rühren 1–2 Minuten anrösten, damit sich die Aromen entfalten.
- Sojasauce, dunkle Sojasauce (falls verwendet), Reisessig, Zucker und Gemüsebrühe hinzufügen. Alles gut verrühren und zum Kochen bringen.
- Die Tofuwürfel vorsichtig in die Sauce legen. Die Hitze reduzieren und den Tofu 8–10 Minuten sanft köcheln lassen, damit er die Aromen aufnimmt.
- Die Speisestärke-Mischung einrühren und die Sauce unter vorsichtigem Rühren 1–2 Minuten eindicken lassen.
- Das Mapo Tofu mit Sesamöl beträufeln und mit den grünen Frühlingszwiebelringen bestreuen.
- Optional mit zusätzlichem gemahlenem Sichuan-Pfeffer bestäuben und sofort servieren.
💡 Tipps & Varianten
Für eine glutenfreie Variante verwendest du glutenfreie Sojasauce. Statt Shiitake-Pilzen kannst du auch veganes Hack oder zerbröselten Tempeh nehmen. Die Schärfe lässt sich durch die Menge der Chilipaste regulieren. Reste halten sich im Kühlschrank bis zu 3 Tage und schmecken aufgewärmt sogar noch intensiver.
Veröffentlicht am , aktualisiert am 28. Okt. 2026
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