Soljanka – Würzige DDR-Suppe mit veganer Wurst und Gewürzgurken
Würzige vegane Soljanka nach DDR-Art: Mit veganer Wurst, Gewürzgurken, Paprika und Tomatenbrühe. Einfach, herzhaft und perfekt für kalte Tage.
Soljanka ist der herzhafte Klassiker aus der DDR-Küche – und in dieser veganen Variante schmeckt sie genauso würzig und wärmend wie das Original. Statt Fleischwurst kommen geräucherte vegane Wurst und jede Menge Gewürzgurken in den Topf.
Die Kombination aus Tomaten, Paprika und einer kräftigen Brühe macht die Suppe schön deftig. Ein Schuss Gurkenwasser und Zitronensaft sorgt für die typische säuerliche Note, die Soljanka so besonders macht.
Am besten schmeckt die Soljanka, wenn sie etwas durchgezogen ist – also ruhig schon am Vortag zubereiten oder die Reste am nächsten Tag genießen. Mit einem Klecks veganer Sahne und frischer Petersilie wird daraus ein echtes Wohlfühlgericht.
Zutaten für 4 Portionen
Zubereitung
- Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein würfeln. Paprika entkernen und in Streifen schneiden. Vegane Wurst in Scheiben oder Würfel schneiden, Gewürzgurken in dünne Scheiben hobeln.
- Das Öl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch darin 3–4 Minuten glasig dünsten.
- Paprikastreifen und vegane Wurst zugeben und unter Rühren 5 Minuten anbraten, bis die Wurst leicht Farbe annimmt.
- Tomatenmark und beide Paprikapulver einrühren und 1 Minute mitrösten, damit sich die Aromen entfalten.
- Mit Gurkenwasser, Gemüsebrühe und stückigen Tomaten ablöschen. Lorbeerblatt und Pimentkörner dazugeben.
- Gewürzgurkenscheiben, Zucker, eine Prise Salz und Pfeffer einrühren. Die Suppe aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren und zugedeckt 20 Minuten sanft köcheln lassen.
- Den Topf vom Herd nehmen. Lorbeerblatt und Pimentkörner entfernen. Mit Zitronensaft und Senf abschmecken, bei Bedarf noch mit Salz und Pfeffer nachwürzen.
- Die Soljanka auf tiefe Teller verteilen, mit frischer Petersilie bestreuen und nach Wunsch mit einem Klecks veganer Sahne servieren.
💡 Tipps & Varianten
Die Soljanka schmeckt am nächsten Tag noch besser, weil die Aromen durchziehen – also ruhig eine größere Portion kochen. Statt veganer Wurst kannst du auch geräucherten Tofu oder Pilze verwenden. Wer es säuerlicher mag, gibt noch einen Schuss mehr Gurkenwasser oder einen Spritzer Essig dazu. Die Suppe lässt sich problemlos einfrieren und bei Bedarf langsam auftauen und erwärmen.
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