Veganer Nidelkuchen mit goldgelber Oberfläche und Puderzucker auf einem Teller, daneben eine Gabel.
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Nidelkuchen – Schweizer Rahmkuchen

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Veganer Nidelkuchen nach Schweizer Art: knuspriger Mürbeteig, cremige Vanillefüllung mit Sojacuisine und Seidentofu. Der Klassiker neu gedacht – ganz ohne tierische Zutaten.

4Portionen
15 Min.Vorbereitung
30 Min.Kochen
MittelSchwierigkeit

Du liebst cremige Kuchen? Dann wird dich dieser vegane Nidelkuchen begeistern! Die Schweizer Spezialität wird traditionell mit viel Rahm gebacken – wir ersetzen ihn durch eine samtige Mischung aus Sojacuisine und Seidentofu. Dadurch wird der Kuchen wunderbar zart und hat trotzdem den typischen Geschmack nach Vanille und Zitrone.

Der Mürbeteig ist schnell zusammengeknetet und wird vorgebacken, damit er schön knusprig bleibt. Die Füllung bindest du mit Maisstärke an: Sie stockt beim Backen und ergibt eine cremige, fast puddingartige Konsistenz – wie beim Original, nur eben rein pflanzlich.

Ob zum Kaffee am Sonntag oder als Dessert nach einem herzhaften Essen: Dieser Rahmkuchen schmeckt am besten gut gekühlt. Wenn du magst, kannst du ihn noch mit frischen Beeren oder etwas Puderzucker servieren. Lass dich überraschen, wie einfach vegane Klassiker sein können!

Zutaten für 4 Portionen

Zubereitung

  1. Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Seidentofu abtropfen lassen und beiseitestellen.
  2. Für den Teig Mehl, Zucker und Salz in einer Schüssel mischen. Die kalte vegane Butter in Stücken dazugeben und mit den Fingerspitzen zu einer krümeligen Masse verreiben.
  3. Eiswasser nach und nach zugeben und schnell zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und 20 Minuten kalt stellen.
  4. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwas größer als die Tarteform (ca. 24 cm) ausrollen. Eine gefettete Tarteform damit auslegen und den Rand andrücken. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen.
  5. Den Teig mit Backpapier belegen und mit Backgewichten (z. B. getrockneten Hülsenfrüchten) beschweren. Im vorgeheizten Ofen 10 Minuten blind backen. Anschließend Backpapier und Gewichte entfernen.
  6. Währenddessen für den Guss den Seidentofu mit Zucker, Maisstärke, Vanille, Zitronenabrieb und Kurkuma in einem hohen Gefäß fein pürieren.
  7. Sojacuisine und Hafermilch in einen Topf geben und erhitzen. Die Tofu-Mischung unter Rühren einfließen lassen und alles unter ständigem Rühren aufkochen, bis die Masse dicklich wird (ca. 2–3 Minuten). Vom Herd nehmen und kurz abkühlen lassen.
  8. Die Füllung auf den vorgebackenen Boden gießen und glatt streichen. Den Kuchen zurück in den Ofen schieben und bei 180 °C weitere 20–25 Minuten backen, bis die Oberfläche leicht goldgelb und die Füllung gestockt ist.
  9. Den Kuchen im ausgeschalteten, leicht geöffneten Ofen etwas auskühlen lassen. Anschließend vollständig abkühlen und mindestens 2 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.
  10. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben und in Stücke schneiden. Am besten gekühlt genießen.

💡 Tipps & Varianten

Du kannst den Kuchen bis zu 3 Tage im Kühlschrank aufbewahren – abgedeckt bleibt er saftig. Für eine festere Konsistenz gibst du 1/2 TL Agar-Agar in die Füllung. Statt Sojacuisine funktioniert auch Hafersahne oder eine andere Pflanzencreme. Wer es fruchtig mag, kann den Kuchen mit Beeren oder Aprikosenkompott servieren.

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