Shiro Wat – Äthiopischer Kichererbseneintopf
Shiro Wat ist ein cremiger, würziger Eintopf aus Kichererbsenmehl und Berbere. Ein äthiopischer Klassiker, der mit Injera oder Reis serviert wird.
Shiro Wat ist ein echtes Soulfood aus Äthiopien – ein cremiger, würziger Eintopf aus gemahlenen Kichererbsen und der typischen Gewürzmischung Berbere. Wenn Du die äthiopische Küche liebst, wirst Du dieses Gericht sofort ins Herz schließen: Es ist angenehm scharf, leicht nussig und herrlich wärmend.
Die Zubereitung ist überraschend einfach und kommt mit wenigen Zutaten aus. Du brauchst nur Kichererbsenmehl, Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und eine ordentliche Portion Berbere. Alles wird in einem Topf zu einer samtigen, dicken Sauce verarbeitet – ganz ohne tierische Produkte.
Serviere Shiro Wat klassisch mit Injera, dem säuerlichen Fladenbrot aus Teffmehl, oder einfach mit Reis oder Fladenbrot. Es ist ein perfektes Gericht für kalte Tage oder wenn Du Lust auf etwas Exotisches hast.
Zutaten für 4 Portionen
Zubereitung
- Zwiebeln fein würfeln, Knoblauch und Ingwer vorbereiten.
- Öl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen und die Zwiebeln darin 8–10 Minuten goldbraun anbraten.
- Knoblauch und Ingwer dazugeben und 1–2 Minuten mitbraten, bis es duftet.
- Tomatenmark einrühren und kurz anrösten.
- Berbere einstreuen und unter Rühren 1 Minute rösten, bis die Gewürze ihr Aroma entfalten.
- Kichererbsenmehl nach und nach einstreuen und 2–3 Minuten unter Rühren anrösten, bis es nussig riecht.
- Nach und nach Gemüsebrühe oder Wasser angießen, dabei ständig rühren, um Klumpen zu vermeiden.
- Alles aufkochen, dann die Hitze reduzieren und 20–25 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce eindickt und das Mehl gar ist. Gelegentlich umrühren.
- Mit Salz und optional Zucker abschmecken. Falls gewünscht, Zitronensaft unterrühren.
- Heiß servieren, am besten mit Injera, Reis oder Fladenbrot.
💡 Tipps & Varianten
Du kannst die Schärfe über die Menge an Berbere steuern. Schmecke das Gericht zum Schluss ab und gib bei Bedarf mehr Gewürz hinzu. Reste halten sich im Kühlschrank 3–4 Tage und schmecken aufgewärmt fast noch besser. Für eine glutenfreie Variante einfach mit Reis oder Injera aus Teffmehl servieren.
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